Am 18. August 2018 hat die Jury unter der Leitung von Leonhard Fopp aus 450 Werken die drei Sieger ermittelt und 22 Anerkennungsurkunden verteilt. 

Dem Gewinner winken CHF 15‘000.-, während die Zweit- und Drittplatzierten sich auf CHF 10‘000.- beziehungsweise CHF 5‘000.- freuen dürfen. 

Auserkoren werden sowohl die Gewinner als auch die Nominierten von einer kleinen Jury bestehend aus dem Stifter-Ehepaar Myriam Wyss Fopp und Leonhard Fopp sowie von Kunst- und Kulturfachleuten.

Die Verleihung des Schweizer Skulpturenpreises will dazu anregen, die Relevanz der Kunst in der heutigen Gesellschaft sowie im wirtschaftlichen Umfeld bewusster wahrzunehmen. Diese ausdrückliche Wahrnehmung der Kunst als Erfolgsfaktor wiederum soll den Weg weisen, auf welche Art und Weise Kunst und Unternehmungen gemeinsam kreative Potentiale nutzen und Synergien bilden können.

Unternehmen müssen heute extrem kämpfen und sind an vielen Fronten gefordert. Überlebenschancen haben sie vor allem, wenn sie mehr machen als ein 08.15-Betrieb. Kunst betrachten wir als betrieblicher Erfolgsfaktor, welcher ähnlich positive Auswirkungen haben kann wie anderseits Kreativität, Kraft und Kommunikation. Kunst macht Unternehmen besser. Nur wissen dies noch manche oberste Verantwortliche zu wenig.

Kunst in der Firma, im Spital oder in einer Verwaltung soll anregen und zur Vielfalt animieren. Insbesondere im Problemlösen, wo Kreativität gefragt ist: Ein Künstler im Team kann wertvolle neue Einsichten einbringen und die Lösung auf eine neue Ebene führen.